Sonntag, 17. Juni 2018

Nikolausfeier 2016

Zur Nikolausfeier am Samstag den 03.12.2016 waren wieder alle Kinder der Henfenfelder Feuerwehr mit ihren Eltern eingeladen. Während sich die Einen bereits auf den Nikolaus freuten waren die Anderen mit skeptischen Blicken in den Schulungsraum des Gerätehauses in der Mittelgasse gekommen.

 Niko4

Weiterlesen

Jahreshauptversammlung 2016

Zahlreiche Mitglieder konnte Vorstand Markus Gleißenberg zur Jahreshauptversammlung am Samstag den 26.11.2016 im Schulungsraum unseres Gerätehauses recht herzlich begrüßen.

Die Geehrten

Weiterlesen

Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Henfenfeld

 

Eine Feuerwehr lebt von allen Ihren Mitgliedern. Nur so kann sie die in sie gestellten Aufgaben auch erfolgreich meistern.

Sie möchten auch dazu beitragen den Brandschutz und die verschiedensten Arten der technischen Hilfeleistung in Ihrer Gemeinde oder Stadt zu unterstützen? Dann Sprechen Sie Ihre Kommandanten, Vorstandsmitglieder oder aktive Kameraden /-innen an. Jeder kann die Arbeit seiner Feuerwehr unterstützen. Sei es durch eine aktive oder fördernde Mitgliedschaft.


Arten der Mitgliedschaft:

Aktives Mitglied

Aktive Mitglieder zwischen 18 und 63 Jahren leisten ehrenamtlich Dienst. Sie nehmen am Übungs-, Arbeits- und natürlich am Einsatzdienst aktiv teil. Sie zahlen nur 5 €/Jahr Mitgliedsbeitrag, leisten ihren Dienst dafür aber auch unentgeltlich.

Ein Feuerwehrmann / eine Feuerwehrfrau der Henfenfelder Feuerwehr absolviert jährlich zirka 12 Übungen und Unterrichte. Dazu kommen vereinzelt Sonderübungen und Lehrgänge. Zudem rückt er/sie zu etwa 10 bis 20 Einsätzen aus. Er/Sie opfert, um gut ausgebildet zu sein bei der Hilfeleistung wenn jemand in Not geraten ist, etwa 100 Stunden im Jahr seiner/ihrer Freizeit.

Wer Interesse an technischem Gerät hat, gerne mal technisch bastelt, sich gerne neuen unbekannten Herausforderungen stellt, Lust an Kameradschaft hat und natürlich auch anderen Menschen aktiv helfen will, der ist bei uns an der richtigen Adresse.

Passives Mitglied

Aktive Mitglieder können nach mindestens 25 Jahren die aktive Dienstzeit beenden und als passives Mitglied weiterhin den Verein unterstützen. Spätestens jedoch mit erreichen der Altersgrenze von derzeit 63 Jahren wird ein aktives Mitglied zum passiven Mitglied.

Passive Mitglieder dürfen zwar nicht mehr am Übungs- und Einsatzdienst teilnehmen, sie können aber gerne ihre Dienstuniform behalten und unterstützen uns gerne auch bei offiziellen Anlässen. Auch bei Veranstaltungen und Ausflügen freuen wir uns immer über ihr Kommen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt auch hier weiterhin 5 €/Jahr.

Mitglied in der Jugendfeuerwehr

Junge Leute ab 12 Jahren können in die Jugendfeuerwehr eintreten. Mit erreichen der Volljährigkeit wechseln diese dann in der Regel in die aktive Mannschaft.

Die Jugendlichen beschäftigen sich mit den gleichen Gerätschaften und Themen wie die Aktive Wehr. Sie lernen die verschiedenen Gerätschaften und Fahrzeuge sowohl in der Theorie als auch in der Praxis kennen. Ausserdem finden jährlich wiederkehrende Teilnahmen an Wissenstests und Jugendleistungsprüfungen statt. Um die Kammeradschaft zu fördern nehmen die Jugendlichen auch immer wieder an Zeltlagern teil oder besuchen verschiedene Veranstaltungen.

Ein Mitgliedsbeitrag wird bei Jugendlichen der Feuerwehr Henfenfeld nicht erhoben.

Förderndes Mitglied

Fördernde Mitglieder unterstützen ihre Feuerwehr durch einen jährlichen finanziellen Beitrag. Dieser beträgt bei der Feuerwehr Henfenfeld zurzeit mind. 12 Euro/Jahr. Dies ist im Vergleich zu anderen Vereinen oder Organisationen ein vergleichsweise geringer Beitrag. Wir würden uns sehr freuen, mehr Bürger als förderne Mitglieder begrüßen zu dürfen. Der Beitrag wird selbstverständlich für feuerwehreigene Zwecke verwendet, so z.B. für die Neuanschaffung von Geräten u.ä.

Sollten wir hiermit Ihr Interesse geweckt haben, so sprechen Sie uns einfach an. Wir sind jeden Dienstag Abend ab 19:00 Uhr im Gerätehaus in der Mittelgasse 12 anzutreffen. Die Kontaktdaten der Vorstände und Kommandanten finden Sie hier.

Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Henfenfeld

Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Henfenfeld wird gemäß dem bayerischen Feuerwehrgesetz alle sechs Jahre neu gewählt. Die nächsten Wahlen stehen an, zur Jahreshauptversammlung im Herbst 2018. Die Vorstandschaft setzt sich zusammen aus den beiden Vorsitzenden, einen Kassier, einen Schriftführer, vier Beisitzern und den beiden Kommandanten. Derzeit im Amt sind folgende Personen:

 

 1. Vorstand Markus Gleisenberg
 2. Vorstand Heinz Bleisteiner
   
 Kassier Dieter Kischkel
 Schriftführer Horst Niebler
   
 Beisitzer Christian Bauer
  Christian Schmidt
  Christina Kreußel
  Matthias Meyer
   
 Kommandant Kurt Seitz
 stellv. Kommandant Martin Panzner

Vereinsausflug 2016

Am Samstag den 17.09.2016 führte uns der diesjährige Vereinsausflug auf Kloster Andechs und anschließend weiter zum Starnberger See.

AndechsFoto: Kloster Andechs

Weiterlesen

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Henfenfeld

Die Einrichtung der Pflichtfeuerwehren war wohl auf Dauer nicht von großem Erfolg gekrönt, denn schon bald etablierten sich an vielen Orten freiwillige Feuerwehren. Das Bezirksamt Hersbruck vermeldet in einem Schreiben vom 27.11.1884: "... Es bestehen sonach im Ganzen 37 freiwillige Feuerwehren im Bezirk. Henfenfeld wird noch in diesem Jahr eine freiwillige Feuerwehr organisieren."


Bei der Gründungsversammlung im ehemaligen Schulhaus wurden folgende Gründungsmitglieder mit Aufgaben betraut:


Kommandant: Johann Scharrer
Adjudant: Johann Eberhard
Zugführer: Johann Kugler und Paul Wild
Zeugwart: Johann Rupprecht
Signalist: Johann Körner
Obersteiger: Christoph Betzelt
Spitzenmänner: Peter Schmidt, Johann Kölsch

Die am 12. März 1885 verfassten Statuten nennen als Zweck der Feuerwehr die "geordnete Hilfe bei Feuersgefahr". Organisatorisch wurde die Einrichtung durch einen Verwaltungsrat geleitet, der gleichzeitig die Vorstandschaft bildete.
Zu ihm gehörten Kommandant, Zeugwart und Zugführer (wie oben erwähnt) sowie der Vorstand (Johann Ziegler), Kassier Schriftführer und 2 Beisitzer (oder 2. Zugführer). Die eigentliche Mannschaft war in die drei Abteilungen Steig-, Spritzen- und Rettungsmannschaft unterteilt. Zum Dienst konnte sich jeder unbescholtene Mann von mindestens 17 Jahren mit Bürgerrecht melden.

Die ersten Ausrüstungsgegenstände der Wehr waren: 2 Hanfeimer, 11 Hanfdruckschläuche, 11 Normalgewinde, 3 Saugschläuche, 1 Kuppelstück, 2 Ausstellleitern, 5 Dachleitern, 8 Steigerlaternen, 2 Trompeten, 2 Hupen und 8 Pfeifen.
1885 konnte bereits die erste ziehbare Handdruckpumpe erworben werden.

Die Feuerwehr wurde durch die Jahre von Bürgermeister, Gemeinderäte und Bürgerschaft unterstützt und gefördert. Dies wird zum Beispiel an den Neuanschaffungen deutlich. Um 1900 konnte eine Handdruckspritze für Pferdegespann erworben werden und 1944 die erste motorbetriebene Spritze.

Einsätze

In den alten Unterlagen sind auch eine Reihe von Einsätzen erwähnt:
1899 wurden zwei Scheunen durch Brandstiftung zerstört,
1910 brannte es im Gasthaus Söhnlein,
1911 in der alten Ziegelhütte auf dem Anwesen Konrad Koch und 1918 bei Löhner.

Häufig waren Scheunen durch durch Feuer gefährdet:
1923 Konrad Wendler und Konrad Sperber,
1943 durch Blitzeinschlag bei Sperber.
Aus dem Kriegsjahr 1945 sind auch häufige Brände am Bahndamm durch herabfallende glühende Kohle zu verzeichnen.

Entwicklung bis zur 100-Jahrfeier im Jahr 1984

Die Jahrzehnte seit 1950 bedeuteten für die Feuerwehr eine immer stärkere Technisierung und Bereitschaft, auch in neuen Einsatzgebieten tätig zu werden. Wo war 1958 die Henfenfelder Mühle überschwemmt und im gleichen Jahr musste die Wasserversorgung nach Ausfall der Pumpe aufrecht erhalten werden. Auch bei der Überschwemmung von Anwesen in der Ottensooser Straße im Jahr 1976 musste die Wehr helfen.

Neben Einsätzen im Ort kamen auch immer mehr asuwärtige Dienste hinzu:
1960: Waggonbrand am Bahnhof Henfenfeld
1963: Brand Wohnhaus Bernreuther
1967: Brand Scheune bei Haas, Engelthal
1970: Brand bei Wießner, Altensittenbach
1972: Sägebrandwerk in Aichamühle
1973: Schafstallbrand bei Haas, Engelthal
1973 brannte der Schuttplatz in Henfenfeld,
1982 ein Traktor. Auch zu einem Traktorunfall 1979 in Henfenfeld wurde die Feuerwehr gerufen.

Parallel zu den immer breiteren Aufgabenfeld wuchs auch die Ausstattung. 1952 wurden die Abteilungen mit Schutzkleidung ausgerüstet, 1962 eine Tragkraftspritze mit Anhänger erworben. Ein Meilenstein war die Einweihung des neuen Gerätehauses in der Mittelgasse, nachem viele Jahre lang das kleine Gerätehäuschen beim Wirtshaus Oppel das Löschgerät beherbergte. Das 1971 eingeführte Löschgruppenfahrzeug LF 8 wurde 1975 mit Funkgerät ausgestattet und die Sirenensteuerung per Funk installiert. Schwerer Atemschutz kam für die Atemschutzgruppe seit 1976 in Einsatz, seit 1981 werden Handsprechfunkgeräte eingesetzt.

Um die Fähigkeiten zu testen und die Einsatzbereitschaft zu stärken, nahm die Wehr seit 1961 bei Leistungsprüfungen auf Kreisebene teil. Das erste silberne Leistungsabzeichen konnte 1965 errungen werden. Viele Jahre war es möglich, dass junge Männer an Stelle des Wehrdienstes sich auf einen zehnjährigen freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr verpflichten konnten.

Neben dem Dienst ist auch die Geselligkeit ein wichtiger Aspekt der Feuerwehr. So soll die Gemeinschaft untereinander stärken und den Kontakt zur Bevölkerung unterstützen. So wurde jährlich ein "Tag der offenen Tür", der Feuerwehrball sowie Ausflüge und Grillfeste veranstaltet. Ein Höhepunkt waren sicher die Festtage zur 100-Jahrfeier mit Festkommers am 12.05.1984, sowie Festzeltbetrieb und Festzug vom 31.05.-30.06.1984.

Die Feuerwehr bis zur 125-Jahrfeier im Jahr 2009

Die Entwicklung der Feuerwehr in den letzten 25 Jahren seither ist durch weiteren starken technischen Einsatz gekennzeichnet.
So mussten eine Reihe von Feuerwehrfahrzeugen und technischen Gerät angeschafft werden:
1985: ein gebrauchter VW-Bus als MZF
1992: Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 ohne Zusatzbeladung THL
2002: ein neuer VW-BUS LT3 als MZF

1993 wurden die ersten Meldeempfänger als Ergänzung zur Sirenenalarmierung eingführt.

Zur Unterbringung der vergrößerten Fahrzeugflotte und zur Schaffung eines Schulungsraumes wurde das ehemalige Raiffeisenlager 1988 - 1992 zum zweiten Feuerwehrhaus umgebaut.

Bemerkenswerte Brandeinsätze in disem Zeitraum waren:
5. März 1983: Scheunenbrand in Sendelbach
6. Oktober 1984: Brand der Firma Holzfrank in Hersbruck
12. Juni 1991: Scheunenbrand am Anwesen Süß in Reichenschwand
12. Dezember 1991: Brand der Schlossklause in Hersbruck mit mehreren Verletzten und einem Toten
23. Juli 1993: Brand des Sportheims des SV Henfenfeld
26. Dezember 1999: Brand der Gaststätte "zum Horst" in Hersbruck
1. Januar 2002: Wohnhausbrand in Reichenschwand
6. Februar 2003: Brand des Asylbewerberheims in Hersbruck
23. Mai 2009: Brand eines Flaschnereibetriebs in Hersbruck

Folgende Naturkatastrophen beschäftigten die Feuerwehrmänner:
26. Januar 1985: Eisstau auf dem Hammerbach Richtung Pegnitz
12. Dezember 1993: Der Hammerbach war durch Dauerregen über die Ufer getreten. Wegen vieler überfluteter Keller hatte dies einen 15-stündingen Einsatz der freiwilligen Helfer zur Folge.
Februar 2006: Ein besonderer Einsatz war die Schneekatastrophe in Ostbayern. Schneelasten auf vielen Dächern wurden von Feuerwehren aus ganz Bayern, so auch der Henfenfelder Wehr, entfernt.

Die Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen tritt leider immer häufiger auf.
So musste am 10. August 1993 zu einem schweren Verkehrsunfall mit 2 Toten ausgerückt werden.
22. April 2004: die Kräfte werden zu einem schweren Verkehrsunfall mit 3 Toten am Henfenfelder Knoten alarmiert.
11. März 2006: Zwischen Henfenfeld und Engelthal ereignet sich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.

Doch trotz aller Einsätze soll in der Freiwilligen Feuerwehr auch die Geselligkeit gepflegt werden. So finden u.a. Kameradschaftsabende, Vereinsausflüge und Nikolausfeiern statt.
Die jährliche "Lammabrünnerlkirwa" Ende Juni lässt einen Abend lang den Platz vor den Feuerwehrhäusern zum Festplatz für alle Bürger werden.

  • 1
  • 2